Blog Post (English)
Title: Is Your "Normal" Actually Hurting You? The Silent Signs of Hidden Trauma we Ignore Date: December 22, 2025 Category: Wellness & Parenting / Mia & Benny
Have you ever looked at a friend struggling with a difficult situation and thought, "That wouldn't bother me. I'm used to it"?
We often wear our resilience like a badge of honor. But sometimes, what we call "toughness" is actually a scar we’ve forgotten is there. We walk through life with a heavy backpack, assuming that the weight is just gravity. We think, "It is not normal for others to carry this, but it is normal for me."
This is the difficulty of seeing our own trauma. We don't see it because it doesn't look like a disaster movie; it looks like our daily routine. It looks like over-explaining yourself because you were never heard as a child. It looks like hyper-independence because you learned early on that you couldn't rely on others. It looks like "fine"—when you are actually far from it.
Why We Normalize the Pain As children, our survival depends on fitting into our environment. If our environment is chaotic, critical, or emotionally cold, we don't reject it; we adapt to it. We tell ourselves this stress is "normal" to survive. But as adults (and parents), that old "normal" becomes a barrier to true connection and peace.
This is where the journey of Mia and Benny becomes so important. When we created the Mia and Benny coloring adventure books, we didn't just want to teach kids about Finland or Costa Rica. We wanted to give them a vocabulary for their feelings before they learned to hide them.
The Practical Skill: "The Body Scan & Color" Technique Here is a simple, powerful skill you can use today—for yourself, or alongside your child while they color their Mia and Benny book. It teaches Nervous System Regulation.
- Pause and Scan: Sit comfortably. Close your eyes for 10 seconds. Don't think about your day. Just feel your body.
- Locate the "Normal" Tension: Find the spot you usually ignore. Is it a tight jaw? A clenched stomach? Shoulders touching your ears?
- Acknowledge, Don't Judge: Say to yourself, "I see you. I know you're trying to protect me, but we are safe now."
- The Release: Take a deep breath. Imagine that tension flowing out of your body and onto the paper. If you are coloring with your child, pick a color that represents that tension (maybe a jagged red or a heavy dark blue) and scribble it out or color a small section of the page.
- Re-Check: Notice how your "normal" baseline has shifted.
By catching these moments where we normalize stress, we break the cycle. We teach our children—and our inner child—that peace, not endurance, should be the new normal.
Blog Post (German)
Titel: Ist dein „Normal“ eigentlich schädlich? Die stillen Anzeichen verborgener Traumata Datum: 22. Dezember 2025 Kategorie: Wellness & Elternsein / Mia & Benny
Hast du jemals einen Freund in einer schwierigen Situation beobachtet und gedacht: „Das würde mich nicht stören. Ich bin das gewohnt“?
Wir tragen unsere Widerstandsfähigkeit oft wie einen Ehrenorden. Aber manchmal ist das, was wir als „Härte“ bezeichnen, eigentlich eine Narbe, die wir vergessen haben. Wir gehen mit einem schweren Rucksack durchs Leben und nehmen an, das Gewicht sei einfach die Schwerkraft. Wir denken: „Für andere ist das nicht normal, aber für mich gehört es dazu.“
Das ist die Schwierigkeit, unser eigenes Trauma zu erkennen. Wir sehen es nicht, weil es nicht wie ein Katastrophenfilm aussieht; es sieht aus wie unser Alltag. Es zeigt sich darin, dass wir uns ständig rechtfertigen, weil wir als Kind nie gehört wurden. Es zeigt sich in übertriebener Unabhängigkeit, weil wir früh gelernt haben, dass wir uns auf niemanden verlassen können. Es sieht aus wie „alles okay“ – obwohl wir weit davon entfernt sind.
Warum wir den Schmerz normalisieren Als Kinder hängt unser Überleben davon ab, dass wir uns in unsere Umgebung einfügen. Wenn diese Umgebung chaotisch, kritisch oder emotional kalt ist, lehnen wir sie nicht ab; wir passen uns an. Wir reden uns ein, dieser Stress sei „normal“, um zu überleben. Doch als Erwachsene (und Eltern) wird dieses alte „Normal“ zu einer Barriere für echte Verbindung und inneren Frieden.
Hier wird die Reise von Mia und Benny so wichtig. Als wir die Mia und Benny Mal- und Erlebnisbücher entworfen haben, wollten wir Kindern nicht nur Finnland oder Costa Rica zeigen. Wir wollten ihnen ein Vokabular für ihre Gefühle geben, bevor sie lernen, diese zu verstecken.
Die praktische Übung: Die „Körperscan & Farbe“-Technik Hier ist eine einfache, wirkungsvolle Methode, die du heute anwenden kannst – für dich allein oder zusammen mit deinem Kind, während es in seinem Mia und Benny Buch malt. Sie fördert die Regulierung des Nervensystems.
- Innehalten und Scannen: Setz dich bequem hin. Schließe für 10 Sekunden die Augen. Denk nicht an deinen Tag. Spüre nur deinen Körper.
- Finde die „normale“ Anspannung: Suche die Stelle, die du normalerweise ignorierst. Ist es ein fester Kiefer? Ein angespannter Magen? Hochgezogene Schultern?
- Wahrnehmen, nicht bewerten: Sage zu dir selbst: „Ich spüre dich. Ich weiß, du willst mich beschützen, aber wir sind jetzt sicher.“
- Das Loslassen: Atme tief ein. Stell dir vor, wie diese Anspannung aus deinem Körper heraus und auf das Papier fließt. Wenn du mit deinem Kind malst, wähle eine Farbe, die diese Anspannung darstellt (vielleicht ein zackiges Rot oder ein schweres Dunkelblau) und kritzel es heraus oder male einen kleinen Bereich der Seite aus.
- Nachspüren: Bemerke, wie sich dein „Normalzustand“ verändert hat.
Indem wir diese Momente erkennen, in denen wir Stress normalisieren, durchbrechen wir den Kreislauf. Wir bringen unseren Kindern – und unserem inneren Kind – bei, dass Frieden, und nicht bloßes Durchhalten, das neue Normal sein sollte.